Von K-Buchheim nach K-Vingst 2020

Von  K-Stammheim nach K-Vingst

So 23. August 2020, Wanderung mit Gunnar

Zum dritten Mal begann unsere Wanderung an der Haltestelle Herler Straße im rechtsrheinischen Köln-Buchheim, die wir mit nur einmal Umsteigen von der Buslinie 143 in die Linie 13 in Ehrenfeld erreichten. Diesmal brauchten wir in Buchheim nur die Gleise der KVB zu überqueren, schon konnten wir gleich dahinter unsere Wanderung am Buchheimer Ring fortsetzen. Wir passierten Haus Herl, eine alte Wasserburg aus dem 11. Jh. und gleich daneben die Herler Mühle. Etwas weiter machten wir einen Abstecher zur kuriosen Bach-Kreuzung (‚Kreuzwasser‚) der Strunde (oberer Bach) und des Faulbachs (unten). Auch diesmal führte die Strunde kaum Wasser und der Faulbach plätscherte gemächlich vor sich hin.

In der Merheimer Heide

Zurück zum Buchheimer Ring führte uns Gunnar in die Merheimer Heide. Hier waren ursprünglich Cafès und auch Restaurants vorgesehen, die jedoch nie gebaut wurden. Dafür war die Autobahn A3 umso lauter zu hören, was uns aber wenig störte. Auf einen Umweg zum Sportpark Höhenberg haben wir verzichtet, überquerten die Olpener Straße und suchten vergeblich das Fort X, das sich hinter dichtem Gestrüpp zur Linken unseren Blicken entzog.

Wir folgten ein Stück der Frankfurter Straße  und bogen nach wenigen Schritten wieder in ein Waldstück ein.  Durch das Laub der Bäume schimmerte zur Rechten eine große Metallkugel, ein Kugelgasbehälter mit einem Funkmast, einer Sirene, die bei Gefahr ertönt. Leicht stieg unser Weg bergan zum 64 m hohen ‚Vingster Berg‘, einen der zahlreichen Kölner Trümmerberge.

Am Vingster Ring durchwanderten wir ein Stück ‚autogerechter Stadt‘ mit mehrspurigen Straßen und Unterführungen, bis wir schließlich den Hövilandweg erreichten, wo Pfarrer Meurer ein Feriencamp für Kinder betreut. Der Hövilandweg führte uns etwas weiter in das Waldbadviertel der GAG, eine gepflegte Anlage mit zahlreichen Mietwohnungen. Vom Alten Deutzer Postweg bis zur Kuthstraße, die bereits zu Köln-Vingst gehört, waren es von hier nur noch wenige Schritte.

In Köln-Vingst

Auf der geraden Kuthstraße ging es vorbei im Zentrum von Vingst an einem ‚Drehorgel Verkauf und Verleih‘, der aber schon seit Langem geschlossen hat. Die KVB-Haltestelle Vingst ist zurzeit eine Baustelle, und man musste sich etwas orientieren, um auf den Bahnsteig der Linie 9 zu gelangen.

Zur Einkehr hatte sich Gunnar diesmal etwas Besonderes ausgedacht: Wir kehrten in den ‚Playa de Cologne‘, am Kölner Weg gleich neben dem Stadion, ein. Hier konnten wir auch die ‚Wandergruppe 3‘ begrüßen, die schon auf uns wartete. Unsere Getränke schützten wir mit unseren Corona-Masken vor den Wespen, leider nicht immer erfolgreich. Der kurze Spaziergang vom Stadion vorbei an der Jahnwiese zum Wiener Weg beendete unsere 7 km lange Wanderung.

 

 

 

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