Hohes Venn /B
Wanderung, Sa 19. Okt. 2013
Das Hohe Venn /BDie Anfahrt zum Start unserer Wanderung dauerte etwas länger als gewohnt. 1 1/2 Stunde waren wir unterwegs von Köln bis Botrange, im belgischen Hohen Venn, wo wir uns zu einer geführten Wanderung durch die Moorlandschaft des Hohen Venen eingefunden hatten. Unsere Route war keine gewöhnliche Strecke, die man auch allein gehen konnte. Wir brauchten einen Wanderführer, denn wir wollten durch die Zone C des Naturparks wandern. So sammelten wir uns um unseren Wanderführer Contzen, der uns sicher durch die Moorlandschaft führen wollte.
Festes Schuhwerk war außerdem angesagt, obwohl es hier keinesfalls bergauf bergab ging. Denn wir wollten sicher gehen, um nicht nach einem Fehltritt ins sumpfige Moor rechts oder links des Weges abzurutschen. Wie aufmerksam wir wandern mussten, merkten wir gleich zu Beginn unserer Wanderung durch den tiefen Morast unseres Wanderweges. Mal führte unsere 7 km lange Wanderung über trockenen Boden, mal mussten wir große Pfützen umgehen und dann wieder auf schmalen Holzstegen wandern. Die Pflanzenfreunde waren bei unserem Wanderführer gut aufgehoben. Er schien jede Pflanze hier im Moor zu kennen. Jedenfalls ließ er keine Frage unbeantwortet, welche Pflanze man gerade vor sich hatte. Einige von uns waren froh, an der Baraque Michel in Botrange wieder den sicheren Asphalt-Boden der Route de Botrange (N676) unter den Füßen zu spüren, anderen setzten auf der anderen Straßenseite die Wanderweg fort. Gemeinsam waren sich aber zum Schluss alle einig, eine interessante Wanderung durch die Moorlandschaft des belgischen Hohen Venn gemacht zu haben.
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