Walberberg Juni 2026
Wanderung mit Gunnar, So 7. Juni 2026
Bornheim-Walberberg – Teil 2
Unser Wanderführer Gunnar brauchte uns nicht lange zu überreden: Zu schön war unsere … erste Walberberg-Wanderung am 3. Mai 2026. Jetzt im Juni sollte eine zweite folgen, wieder mit einer Einkehr am Ende der Wanderung in das Wieler Landhaus an der Hauptstraße. Erfreulich wie stilvoll die Häuser in der Ortsmitte renoviert wurden, farbig bunt mit vielen grünen Pflanzen. Die Domäne Walberberg am Ende der Hauptstraße war uns schon von der ersten Wanderung bekannt. Hier war einst ein Kloster der Dominikaner untergebracht. Erstaunlich wie weit sich die Natur zu dieser Jahreszeit bereits zeigte: Die Kirschen an den Bäumen färbten sich schon rot und die Blumen vor den Häusern standen in voller Blüte. Schon bald standen wir wieder vor dem Berggeist-Weiher, einer ehemaligen Kohlegrube, aus der ein kleiner See entstanden ist. Nur der Name ‚Klüttenweg‘ erinnert noch heute an den einstigen Bergbau. Pferde begegnen uns auf dem ‚Klüttenweg‘ und Spaziergänger, die ihre Hunde ausführten. Sicherlich wohnten sie im nahen Trippelsdorf, einem ruhigen Ortsteil von Walberberg. Dahinter begann wieder ein Waldstück. Jetzt führte unser Weg durch einen tiefen Hohlweg. Steil ragten die 3m hohen Lehmwände rechts und links aus dem Boden. Am Ende öffnete sich der Weg in eine weite Wiese, an deren Rand wir ein Gedenktafel entdeckten. 1914 war hier ein Militär-Zeppelin der kaiserlichen Reichsarmee in einer Notlandung zu Boden gegangen. Er hatte gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges auf die belgische Stadt Lüttich einen Angriff gestartet und war nach einem Schusswechsel zur Umkehr gezwungen worden. Kopfschüttelnd setzten wir unseren Wanderweg fort und erreichten an einem Spielplatz wieder Walberberg, durchquerten einen Parkplatz und kehrten in das Wieler Landhaus ein, wo unsere ‚Wandergruppe 3‘ bereits wartete. An einem gedeckten Tisch ließen wir uns nieder und stärkten uns bei erfrischenden Getränken und Gerichten für die Rückfahrt.
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